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Sichere Anruferauthentifizierung für Voice Agents entwickeln

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Voice Agents entwickeln sich schnell von einfachen FAQ-Systemen zu Anwendungen, die Konten ändern, Transaktionen durchführen und auf sensible Kundendaten zugreifen. Dadurch entsteht eine zentrale Herausforderung: Wie authentifizieren Sie die Identität eines Anrufers in einem

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Dieser Artikel stellt bewährte Authentifizierungsmuster aus unserer Arbeit als Forward Deployed Engineers bei Unternehmenseinsätzen vor. Wir zeigen fünf zentrale Ansätze – von sitzungsbasierter Authentifizierung für eingebettete Widgets bis hin zu telefoniespezifischen Methoden und OTP-Verifizierung – und erklären, wie Sie diese mit deterministischen Workflow-Gates auf der ElevenLabs-Plattform umsetzen.

Vor allem zeigen wir, warum Authentifizierung nicht auf konversationelle Schlussfolgerungen gestützt werden darf. Sie muss durch isolierte Subagenten, toolbasierte Verifizierung und bedingte Workflow-Steuerung umgesetzt werden, sodass nur authentifizierte Nutzer Zugriff auf privilegierte Funktionen erhalten.

Zusammenfassung

Um sicherzustellen, dass nur authentifizierte Nutzer auf kontobezogene Informationen zugreifen können, empfehlen wir eine strikte Trennung von Umgebung und Zugriff durch ElevenLabs-Workflows. Die Authentifizierung sollte immer über einen Tool-Call mit booleschem Erfolgs- oder Fehlerausgang erfolgen, der als Dispatch-Tool im ElevenLabs Workflow-Builder konfiguriert wird.

Architekturgrundlage für deterministische Authentifizierung

Um sicherzustellen, dass nur authentifizierte Nutzer auf kontobezogene Informationen zugreifen, empfehlen wir eine strikte Trennung von Umgebung und Zugriffsrechten über die Workflows von ElevenLabs. Die Authentifizierung sollte immer per Tool-Call mit booleschem Erfolgs- oder Fehlerausgang erfolgen, konfiguriert als Dispatch-Tool im ElevenLabs Workflow-Builder.

Durch die direkte Verknüpfung der Transferbedingung mit dem Tool-Call-Ergebnis ist der Subagent mit Zugriff auf Kontodaten erst nach erfolgreicher Authentifizierung erreichbar und bleibt für nicht authentifizierte Nutzer vollständig isoliert. So bleibt die Authentifizierung deterministisch, wird nicht dem LLM überlassen und verhindert jeden Zugriff auf nachgelagerte Knoten ohne verifizierte Identität.

Alternativ können Transferausdrücke als zuverlässige Transfermethode genutzt werden. Diese Ausdrücke referenzieren dynamische Variablen, die durch Tool-Call-Ergebnisse aktualisiert werden.

Workflow Image

Methoden zur Nutzeridentitäts-Authentifizierung

Diese Authentifizierungsmethoden werden auf der ElevenLabs-Plattform nicht nativ unterstützt. Sie können jedoch über serverseitige Tools umgesetzt werden, die mit Ihrem CRM oder Backend/der Datenbank integriert sind, in der Authentifizierungsdaten gespeichert werden.

Methoden zur Authentifizierung der Nutzeridentität

Diese Authentifizierungsmethoden sind nicht nativ in der ElevenLabs-Plattform enthalten. Sie können über serverseitige Tools implementiert werden, die mit Ihrem CRM oder Backend/der Datenbank integriert sind, in der Authentifizierungsdaten gespeichert werden.

Authentifizierung über die Host-Anwendung


Documentation on Dynamic Variables:

Siehe die

Wissensbasierte Authentifizierung (KBA)

Der Voice Agent fordert den Anrufer auf, Authentifizierungsdaten wie Kontonummer, Postleitzahl, Geburtsdatum oder Sicherheitsantworten anzugeben. Ein serverseitiges Tool (Webhook oder Backend-Call) prüft diese Werte gegen Ihre Datenbank (z. B. CRM oder Identitätsdatenbank). Das Tool gibt ein Erfolgs-/Fehlerergebnis mit booleschem Status (is_error) und Beschreibungstext zurück.

Sie können dies über deterministisches Workflow-Gating umsetzen: Nach Abfrage der relevanten Informationen konfigurieren Sie einen Tool-Dispatch und nutzen Workflow-Transferkanten, die je nach Erfolgs-/Fehlerstatus des Tools verzweigen und authentifizierte Nutzer zu privilegierten Agenten-Knoten weiterleiten.

Siehe die

Systemdynamische Variablen (nur Telefonie)

Bei telefonbasierten Gesprächen (über Twilio oder SIP-Trunk) hat Ihr Agent automatisch Zugriff auf telefoniespezifische Systemvariablen, darunter system__caller_id (die Telefonnummer des Anrufers). Diese Variable wird beim Start des Gesprächs automatisch gesetzt.

Sie können sie auf zwei Arten nutzen:

Dokumentation zu Systemdynamischen Variablen und Initiation-Webhook:

Sicherheitshinweis:

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu

Erweiterte wissensbasierte Authentifizierung/Sicherheitsfragen

Der Agent kann den Nutzer authentifizieren, indem er eine Reihe von Sicherheitsfragen stellt und nur dann Zugriff gewährt, wenn der Anrufer eine festgelegte Anzahl korrekt beantwortet. Der Agent kann so konfiguriert werden, dass er zufällig Fragen aus einer vordefinierten Liste auswählt (z. B. Geburtsdatum, Postleitzahl, Name des Haustiers) und die Antworten des Anrufers per Tool-Call mit Ihrer Datenbank abgleicht.

Expressions

Dokumentation hier:https://www.panel.temphost.top/docs/eleven-agents/customization/agent-workflows#edges-and-flow-control 

Einmal-Code

Unsere

Einmalcode

  1. Code-Generierung: Der Agent startet den Prozess mit einem serverseitigen Tool-Call zu einem dedizierten Endpunkt. Dadurch wird ein sicherer Einmal-Code generiert und über den bevorzugten Kanal (SMS oder E-Mail) an den Nutzer gesendet.
  2. Nutzeraufforderung: Der Agent bittet den Nutzer, den erhaltenen Code anzugeben. Im Sprachmodus spricht der Nutzer den Code, der per Sprache-zu-Text erfasst wird.
  3. Code-Verifizierung: Der Agent sendet den vom Nutzer angegebenen Code per zweitem Tool-Call an einen Backend-Verifizierungsdienst. Das Backend prüft, ob der Code übereinstimmt, nicht abgelaufen und noch nicht verwendet wurde.
  4. Workflow-Steuerung: Der Agent verarbeitet das Ergebnis der Verifizierung: Erfolg: Bei korrektem Code wird der Nutzer per Erfolgsbedingung zum nächsten Workflow-Schritt weitergeleitet. Fehler: Bei falschem Code kann der Agent den Nutzer erneut zur Eingabe auffordern oder eine Fallback-Prozedur starten (z. B. neuen Code senden).

So sieht der Implementierungs-Workflow im Detail aus:

Fazit

Sicherheitsaspekte: Es sollte eine Rate-Limitierung implementiert werden, um Brute-Force-Versuche zu verhindern. Codes sollten eine kurze Gültigkeit (3–5 Minuten) haben und Wiederholungsversuche begrenzt werden. Für Sprachinteraktionen empfiehlt sich eine Bestätigungsabfrage, um die Speech-to-Text-Erkennung beim Erfassen der Codes zu überprüfen.

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